LINKE GEWALT / Dokumentation
Linke Gewalt in Deutschland und Europa

Politisch links motivierte Gewalt dokumentieren.

Fälle, Betroffene und Quellen in Deutschland nachvollziehbar zusammenführen. Jede Einordnung braucht eine überprüfbare Grundlage; laufende Ermittlungen werden als solche kenntlich gemacht.

Falldossiers

Dokumentierte Ereignisse

Hinweis zum Umfang: Diese Auswahl bildet weder das gesamte Tatgeschehen noch eine vollständige Chronik ab. Falltitel folgen möglichst gerichtlichen Bezeichnungen.
Für Betroffene und Zeugen

Haben Sie einen Vorfall erlebt?

Wenn Sie einen Angriff, eine Drohung oder eine möglicherweise strafbare Beleidigung erlebt haben – auch im Internet – können Sie dies der Polizei melden. Teilen Sie mit, wenn Sie ein politisch linkes Motiv vermuten, und beschreiben Sie die Anhaltspunkte dafür. Die polizeiliche Einordnung erfolgt nach Prüfung des Sachverhalts.

Vorfall bei der Polizei melden

Wenden Sie sich an eine Polizeidienststelle. Für einfache Sachverhalte oder Hinweise steht auch die Onlinewache Ihres Bundeslandes bereit. Bei Androhung oder Anwendung von Gewalt wenden Sie sich unmittelbar an die Polizei; bei akuter Gefahr wählen Sie 110.

Zur offiziellen Onlinewache ↗

Belege sichern

Notieren Sie Zeit, Ort, Wortlaut und mögliche Zeugen. Bei Vorfällen im Netz können Links, Screenshots und Chatverläufe der Polizei bei der Prüfung helfen.

Hinweise der Polizei zur Strafanzeige ↗

Hilfe nach einer Straftat

Der WEISSE RING bietet Betroffenen unabhängig von der vermuteten politischen Motivation Unterstützung. Das kostenfreie Opfer-Telefon 116 006 berät anonym. Dort erstattet man keine Strafanzeige.

Zum Opfer-Telefon ↗

Dieses Portal nimmt keine Anzeigen oder persönlichen Vorfallsberichte entgegen. Nicht jede verletzende Äußerung ist strafbar; bei Unsicherheit können Sie den Sachverhalt dennoch mit der Polizei besprechen.

Transparenz

Wie Fälle eingeordnet werden

Eine Tat erscheint hier, wenn ein nachprüfbares Ereignis und eine belastbare Quelle vorliegen. Die Rubrik „links“ wird anhand offizieller PMK-Einstufungen, gerichtlicher Feststellungen oder klar gekennzeichneter behördlicher Einschätzungen verwendet.

Bekennerschreiben werden dokumentiert, beweisen für sich genommen aber keine Täterschaft. Ermittlungen, Anklagen, Urteile und rechtskräftige Urteile bleiben unterschiedliche Stufen.

Was jeder Fall enthalten soll

  • Zeit und Ort, Folgen sowie Perspektive der Betroffenen
  • Originalquellen mit Datum und Archivlink
  • Verfahrensstand und Zeitpunkt der letzten Prüfung
  • Begründung der politischen Zuordnung und abweichende Bewertungen
  • Korrekturhistorie bei neuen Erkenntnissen
Quellenbasis

Recherchieren und vergleichen

Die Definition des BKA zur PMK-links ist Ausgangspunkt für die Klassifikation. Die jährlichen PMK-Zahlen sind gesondert nach Deliktart und Jahr auszuwerten; steigende Gesamtzahlen belegen nicht automatisch einen Anstieg jeder Gewaltkategorie.

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